Wichtig! Fragebogen ausfüllen
Ab sofort Warteliste geöffnet
Ich gründe im Moment einen Assistenzdienst speziell für komplex traumatisierte Menschen. Der offizielle Start ist am 01. Januar 2026, aber schon jetzt hast du die Möglichkeit, dich unverbindlich auf die Warteliste einzutragen. So kannst du schon dein Interesse bekunden, und wir können vor dem Offiziellen Start schon schauen, wann du die Leistungen bei uns in Anspruch nehmen kannst.Der Assistenzdienst wird deutschlandweit agieren. In enger Absprache mit den Klienten.
Was macht ein Assistenzdienst?
Ich gründe einen Assistenzdienst, der speziell für Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen gedacht ist.
Ein Assistenzdienst bedeutet: Unterstützung dort, wo der Alltag alleine zu schwer wird und das auf Augenhöhe. Assistenz heißt, dass du bestimmst, welche Aufgaben ich oder meine Mitarbeitenden übernehmen oder begleiten sollen.
Das kann ganz praktisch sein, wie Begleitung zu Terminen, Unterstützung bei Reizüberflutung oder Hilfe beim Strukturieren des Tages. Es kann aber auch bedeuten, Stabilität in schwierigen Momenten zu geben oder nach dissoziativen Zuständen wieder Orientierung zu finden.
Ziel ist immer, dass du dein Leben nach deinen Vorstellungen gestalten kannst, mit genau der Unterstützung, die dir guttut.
Und falls du noch nicht weißt wie die Assistenz aussehen kann: Auch das finden wir gemeinsam raus.
Welche Leistungen wird mein Assistenzdienst anbieten?
Wenn der Dienst am 01.01.2026 startet, wird es drei Leistungsbereiche geben:
Leistungen im Dienstleistermodell:
- Kompensatorische Assistenz: praktische Alltagsbegleitung, Beeinträchtigungen werden gemeinsam gemeistert.
- Qualifizierte Assistenz: traumasensible Fachbegleitung, die dabei hilft, Stabilisierung zu üben, therapeutische Inhalte im Alltag aufzugreifen oder innere Kommunikation zu fördern, ergänzend, aber nicht ersetzend zur Psychotherapie.
Leistungen im Arbeitgebermodell:
- Budgetassistenz: Unterstützung bei Organisation und Verwaltung deines Persönlichen Budgets, zum Beispiel bei Abrechnung, Arbeitsrecht oder der Auswahl von Assistenzkräften.
Alle Assistenzkräfte im Dienstleistermodell werden traumasensibel eingearbeitet und kontinuierlich begleitet, damit eine verlässliche und sichere Unterstützung entstehen kann. Im Arbeitgebermodell unterstütze ich dich, deine Assistenten traumasensibel schulen zu lassen.
Außerdem wird es regelmäßige Gespräche mit dir geben, um zu schauen, ob die Assistenz weiterhin passt oder angepasst werden sollte.
Was ist anders an meinem Assistenzdienst?
Ich gründe diesen Assistenzdienst, weil es in Deutschland bisher keinen einzigen Assistenzdienst für traumatisierte Menschen gibt. Wer mit einer komplexen Traumafolgestörung lebt, fällt im bestehenden System oft durchs Raster, die wenigen Strukturen, die es gibt, sind auf körperliche Behinderungen ausgerichtet und greifen für unsere Bedarfe nicht. Ich bin selbst komplex traumatisiert und weiß, wie schmerzhaft diese Lücke ist. Für mich ist die Gründung deshalb ein Herzensanliegen: Ich möchte etwas aufbauen, das ich mir selbst so sehr gewünscht hätte.
Das Persönliche Budget spielt dabei eine besondere Rolle. Traumatisierungen waren immer geprägt von Fremdbestimmung, andere haben entschieden, was geschieht, und die eigene Stimme hatte kein Gewicht. Das Persönliche Budget ist genau das Gegenteil: Es gibt die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, welche Unterstützung man braucht, wer sie erbringt und wie sie gestaltet wird. Für mich ist das ein starker Gegenpol zu den Erfahrungen der Vergangenheit und ein Weg in mehr Selbstbestimmung.
Der Start ist am 01.01.2026. Schon jetzt kannst du dich auf die Warteliste setzen lassen, wenn du von Anfang an dabei sein möchtest.