Peerberatung für traumabezogene Teilhabeberatung
Ich berate als selbst betroffene Peerberaterin mit viel Fachwissen und einem klaren, traumasensiblen Rahmen – für Menschen, die ihr eigenes Helfernetzwerk aufbauen möchten.
Was bedeutet Peerberatung?
Peerberatung bezeichnet die Beratung durch Menschen, die sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden wie die ratsuchende Person. In meinem Fall bedeutet das, dass ich selbst Erfahrungen mit Themen wie Trauma, Assistenz, Sozialrecht und Teilhabeleistungen gemacht habe und nun andere Betroffene auf Augenhöhe berate. Dabei verzichte ich auf Fachsprache und Druck und lege Wert auf einen realistischen Blick darauf, was machbar ist. Es geht nicht darum, „die eine richtige Lösung“ zu präsentieren, sondern gemeinsam herauszufinden, was zur Person und zur aktuellen Lebenssituation passt.
Was bedeutet Teilhabeberatung?
Teilhabeberatung ist ein ergänzendes Angebot, das frühzeitig und niedrigschwellig dabei hilft, sich im Dschungel der Reha- und Teilhabeleistungen zurechtzufinden. Gute Teilhabeberatung ist unabhängig, unbürokratisch und steht klar auf der Seite der ratsuchenden Person. Sie klärt über Rechte und Pflichten auf, zeigt Wege durch Verfahren, benennt Ansprechpersonen und hilft beim Sortieren und Planen. Sie kann einmalig oder begleitend sein – je nachdem, was benötigt wird.
Hinweis: Ich berate ebenso professionelle Fachkräfte
Kostenpunkt
Wichtig! Ich arbeite als freiberufliche Teilhabeberaterin deswegen kostet die Beratungsstunde 85 €.
Menschen, die bereits das Persönliches Budget nutzen, können in ihre Zielvereinbarung schauen, ob Beratungskosten enthalten sind, dann können diese als Budgetberatung laufen.
Ablauf der Beratung – wie läuft das bei mir ab?
1. Erstkontakt: Du schreibst mir über das Kontaktformular oder per E-Mail, worum es grob geht. Wenn du möchtest, kannst du bereits mitteilen, was dir wichtig ist.
2. Kurz einschätzen: Ich prüfe, ob dein Anliegen zu meinem Schwerpunkt passt. Falls nicht, empfehle ich dir andere Stellen weiter – zum Beispiel die EUTB (www.teilhabeberatung.de), Weißer Ring, Fachberatungsstellen usw.
3. Terminvereinbarung: Wenn alles passt, vereinbaren wir einen Termin für eine Online-Beratung über Microsoft Teams. Eine Beratung per E-Mail biete ich bewusst nicht an, da oft Rückfragen oder ein kurzes gemeinsames Sortieren erforderlich sind, bevor ich etwas wirklich hilfreich beantworten kann.
4. Rahmenklärung zu Beginn: Im Erstgespräch stecke ich den Rahmen klar ab, damit du genau weißt, worauf du dich einlässt. Zwei Punkte sind mir besonders wichtig:
- Die Beratung dauert maximal 60 Minuten. Erfahrungsgemäß ist danach der Kopf voll – ich möchte, dass du die Informationen gut aufnehmen und verarbeiten kannst, statt dich zu überfordern. Wenn wir merken, dass wir mehr Zeit benötigen, vereinbaren wir einen weiteren Termin.
- Wir sprechen in meiner Beratung grundsätzlich nicht über konkrete Traumainhalte. Das ist kein Teil meines Angebots. Ich unterstütze dich stattdessen dabei, ein stabiles Helfernetzwerk aufzubauen – also die passenden Strukturen zu finden, in denen solche Themen gut und sicher bearbeitet werden können. Ich bin selbst betroffen und arbeite traumasensibel. Gleichzeitig ist es wichtig, dass ich in meiner professionellen Rolle stabil und sicher das Gespräch führen kann, aus diesem Grund sprechen wir nicht über Traumainhalte.
5. Beratungsgespräch: Im Gespräch betrachten wir gemeinsam deine Situation. Ich stelle gezielte Fragen, um dich und deinen Kontext wirklich zu verstehen. Anschließend besprechen wir mögliche Wege, und ich gebe dir konkrete Tipps, Ideen und bei Bedarf Vorlagen oder Links an die Hand. Du kannst alles fragen – und erhältst klare, verständliche Antworten ohne Fachchinesisch.
6. Anträge selbst schreiben – mit Unterstützung: Ich formuliere keine Anträge für dich, aber ich unterstütze dich dabei, sie selbst zu schreiben. Wenn du möchtest, können wir das auch gemeinsam im Gespräch erledigen. Ein Gegenlesen oder Feedback zu deinen Formulierungen ist ebenfalls möglich.
7. Planung am Ende der Sitzung: In den letzten zehn Minuten jeder Beratung besprechen wir gemeinsam, ob ein weiterer Termin sinnvoll ist – und wenn ja, in welchem Abstand. Du entscheidest dabei immer selbst, ob und wie es weitergeht.
8. Nachbereitung (wenn gewünscht): Manche Menschen benötigen nach dem Gespräch noch etwas Zeit oder haben später nochmals Rückfragen. Auch das ist möglich – gib mir einfach Bescheid, wenn du eine weitere Einheit benötigst. Kurze Nachfragen zu den Themen in der Beratung, kannst du mir per Mail schreiben.
Feedback zur Beratung
Liebe Quendolin Winter,
vielen Dank für das tolle Gespräch! Ich war vorher sehr aufgewühlt, umso mehr freue ich mich, dass ich das Thema dank deiner ruhigen und professionellen Art angehen konnte!
Petra
Klare Empfehlung für Quendolin’s Teilhabeberatung:
Schon länger folge ich den Quens auf Instagram und war da schon fasziniert, was jedesmal an kompetenten Wissenseinheiten geteilt wurde und noch wird. Man merkt hier ganz klar, dass das ein großes Steckenpferd ist. Geduldig und großzügig teilten und teilen sie ihr Wissen und gaben Einblicke im Alltag mit z.B. Assistenz bei Traumafolgestörung.
Man nimmt gern Anteil an ihren Alltag, an Entwicklung und Neuigkeiten. Ob das Wissensvermittlung ist oder ihre geliebte Hündin Shanaya oder ihr leckeres Essen (wo mir regelmäßig Wasser im Mund zusammenläuft) oder ihr riesiges Gartencenter in der eigenen Bude oder Schabernack – langweilig wird’s hier nicht.
Was mich wirklich sehr berührt und begeistert hat, ist die persönliche Beratung per Online-Sitzung. Sanft und doch ausdrucksstark, setzen die Quens ihre Grenzen und Abläufe. Mitfühlend und empathisch, weil sie den großen Klotz an Belastung der Folgestörung aus eigener Erfahrung kennen und sachlich und fachlich da viel Licht ins Dunkel bringen.
Ich habe mich sehr gefreut, dass sie ihr Wissen in ein Buch gepackt hat, worin man immer wieder nachblättern kann. Meiner Meinung nach ein Must-Have für jede Beratungsstelle oder Therapeutisch-Arbeitende-Menschen.
Ich möchte einfach Danke sagen, dass es Euch gibt und wünsche euch alles Liebe und Gute für euren ganz persönlichen Heil-und Integrationsweg.